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              PHOTO - MIT FREUNDLICHER GENEHMIGUNG VON FUNNY AUS BIRWINKEN

News

 

Hundeelend: Wie das Futter die Gesundheit des Hundes beeinflusst • Anzeichen für falsche Ernährung erkennen und bekämpfen:

• 80 Prozent der tierischen Krankheitsfälle sind ernährungsbedingt

– Eine falsche Ernährung schlägt sich nicht nur auf das Wohlbefinden des Menschen nieder, auch die Gesundheit unserer besten Freunde, der Hunde, beeinflusst sie negativ. Während wir selbst erkennen, was gut für uns ist und was nicht, sind die Vierbeiner darauf angewiesen, dass der Mensch ihnen diese Entscheidung abnimmt. Fällt die Wahl des Futters falsch aus, kann das zahlreiche Folgen haben. Welche Anzeichen auf eine schlechte Ernährung hinweisen und wie man dem entgegenwirken kann, haben die Experten des Online-Shops DasGesundeTier (www.dasgesundetier.de) zusammengefasst:

Äußere Anzeichen

Ein deutlich erkennbarer Anhaltspunkt für die Gesundheit des Tieres ist das Gewicht. Starkes Über- oder Untergewicht lässt darauf schließen, dass bei der Fütterung etwas schief läuft. Nimmt das Tier trotz größerer Futtermengen nicht zu und sieht vielleicht sogar abgemagert aus, sollte man die Ernährung umstellen und an eine Funktionsüberprüfung des Darmes denken. Das Gleiche gilt für zu viele Kilos auf den Hunderippen. Es ist wichtig, sich an die jeweiligen Fütterungsempfehlungen zu halten und Leckerchen von der vorgeschriebenen Menge abzuziehen, also das Futter entsprechend zu reduzieren.

Ein weiterer Indikator ist das Fell. Ist es stumpf und glanzlos oder fällt es ganzjährig aus, kann man in der Regel sicher sein, dass die Nahrung die Ursache ist. In schlimmeren Fällen kann es sogar zu Schuppenbildung und kahlen Stellen kommen. Eine Umstellung wirkt oft Wunder und das Tier erstrahlt wieder in gesundem seidigen Glanz.

Auch Zahnprobleme sind oft eine Sache der Ernährung. Zahnstein? Parodontose? Einige Hunde neigen stärker dazu als andere, durch falsches Futter wird dies allerdings noch begünstigt. Zudem sollte Bellos Alter beachtet werden: Ältere Hunde brauchen weniger Protein und Fett im Futter, weil sie sich in der Regel weniger bewegen und die Stoffwechseltätigkeit abnimmt. Da geht es uns Menschen ja auch nicht anders.

Innere Anzeichen

Die Beschaffenheit des Kotes verrät viel über den Wohlfühlgrad des treuen Begleiters. Sicher zählt es nicht zu den schönsten Aufgaben, die Ausscheidungen zu inspizieren, ist aber ein notwendiges Übel. Weicher, dünner und stark riechender Stuhl deutet auf Magen-Darmverstimmungen hin. Ist die abgesetzte Menge im Vergleich zum Futter sehr hoch, stimmt ebenfalls etwas nicht. Wenn nicht nur der Kot müffelt, sondern auch der Eigengeruch des Tieres unangenehm ist und die Duftnote aus dem Maul einen in die Flucht treibt, sind dies weitere alarmierende Signale.

Ein wichtiger Punkt sind die immer häufiger auftretenden Allergien. Oftmals reagieren Hunde zum Beispiel allergisch gegen bestimmte Fleischsorten oder Getreide. Allergieneigung geht sehr oft mit einer Dysbalance im Darm einher. Füttert man das Tier trotz Allergie wie gewohnt weiter, kann dies sogar zu Verhaltensänderungen, wie unkontrolliertem Kläffen, Zerstörungswut, Hyperaktivität oder zwanghaften Reaktionen, führen. Generell liegen Störungen im Verhalten sehr häufig in der Fütterung begründet.

Gelenkschäden können ebenfalls auf das falsche Futter zurückzuführen sein. Gibt man Welpen beispielsweise zu energiereiche Nahrung, wachsen sie unter Umständen zu schnell, was sich negativ auf das Skelett auswirkt.Gesunde Ernährung

„Studien besagen, dass bis zu 80 Prozent der Krankheitsfälle eine falsche Ernährung zur Ursache haben. Auch in meiner Praxis mache ich immer wieder die Erfahrung, dass die Gesundheit des Hundes innerhalb kurzer Zeit mit einer Ernährungsumstellung reguliert werden kann“, so Thomas Backhaus, der im Rahmen seiner tierärztlichen Tätigkeit das 5-E Hundefutter entwickelt hat. Das Futter wird im besonders schonenden Kaltpressverfahren hergestellt, was eine bessere Verträglichkeit mit sich bringt und die Darmgesundheit stark unterstützt. Alle kaltgepressten Futtersorten sind glutenfrei und speziell auf die Bedürfnisse allergischer Vierbeiner ausgerichtet. 5- E steht für die Elemente der chinesischen Heilkunst in etwas abgewandelter Form und setzt die Funktionsfähigkeit des Darmes in den Mittelpunkt der Tiergesundheit. So wird erreicht, dass Eigengeruch und Blähungen abnehmen, das Fell mehr Glanz erhält und der Hund ausgeglichen und voller Energie ist. Neben hochwertigem Futter, das unbedingt einen hohen Fleischanteil (mindestens 60 Prozent) aufweisen muss, gibt es noch einige andere Dinge zu beachten. Eine wichtige Grundregel ist die Fütterungszeit: Eine Mahlzeit am Vormittag für einen erwachsenen Hund. Restfütterungen vom Tisch sollten ein No-Go sein, da viele Lebensmittel in größeren Mengen für Hunde giftig sind, so zum Beispiel Schokolade, Zwiebeln oder Nüsse. Es ist wichtig seinen Liebling immer genau zu beobachten, um Verhaltensänderungen oder Krankheiten sofort zu erkennen und entsprechend zu handeln. Begleitend zum Futter sollte immer ausreichend Wasser in guter Qualität gereicht werden, denn gerade bei der Fütterung von kaltgepresstem Futter braucht der Vierbeiner mehr Flüssigkeit. Ohne ausreichende Bewegung und sinnvolle Beschäftigung hilft allerdings auch das beste Futter nicht. Selbst die Kleinsten müssen ausgelastet werden, damit sie sich wohl fühlen und fit sind.

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Wurmkuren und Spot on`s beim Hund

Tierarzt Dirk Schrader·Samstag, 18. November 2017

Interview Tierarzt Dirk Schrader vom Tierärztlichen Institut für angewandte Kleintiermedizin Hamburg

Matz & Möter: Man hört oder liest es immer wieder, Wurmkuren für den Hund sollen regelmäßig mehrmals im Jahr verabreicht werden um seinen Hund vor Spul- oder Bandwürmern zu schützen. Herr Schrader, wann werden Wurmkuren benötigt und hilft eine regelmäßige Gabe sozusagen prophylaktisch?

Dirk Schrader: Meine Überzeugung ist, dass das „Blindverfahren“ eher schadet als nützt. Kotuntersuchung der Labore bestätigen, dass eine Wurminfektion statistisch unter 0,5% liegt. Das bedeutet in der Praxis: Der Verkauf von Wurmmitteln nützt den Herstellern resp. Verkäufern. Wer „mit geschlossenen Augen“ Tiermedizin betreibt, sollte seine Oma ´ranlassen. Die kann auch verkaufen.

Matz & Möter: Welche gesundheitlichen Risiken können bei einer häufigen Entwurmung auftreten?

Dirk Schrader: Die blindwütige „Entwurmung“ zeigt die gleichen Resultate wie die unangemessene Gabe von Antibiotika. Keime, also auch Darmkeime werden chemisch „unter Druck“ gesetzt und es entstehen ominiresistente Fieslinge. Herzlichen Glückwunsch, wenn man Infektionen nicht mehr in den Griff bekommt.

Matz & Möter: Wie funktioniert ein Test auf Würmer, muss man diesen erst ins Labor senden und lange warten?

Dirk Schrader: Die preiswerteste Art der Untersuchung ist der Flotationstest: Möglichst 3 Kotproben je 1 Teelöffel voll werden gemischt und in einem Kotröhrchen beim Tierarzt abgegeben. Der schickt das an ein Labor, welches korrekt und ohne Pfusch eine Aussage machen kann. Kosten hierfür ca. 10€.

Matz & Möter: Wie häufig sollte man im Jahr auf Würmer oder Giardien testen?

Dirk Schrader: Man macht das dann, wenn man das Empfinden hat, sein Hund seine Katze „sind anders“ also im Wesen auffällig: Müdigkeit, weniger vital als sonst, bei anhaltender Diarrhoe, also Durchfall.

Matz & Möter: Im Sommer beschäftigt man sich zusätzlich noch mit anderen Plagegeistern, den Zecken. Hierzu gibt es mittlerweile eine Vielzahl angebotener Spot on Präperate für den Hund. Wie funktionieren diese Spot on`s?

Dirk Schrader: Es handelt sich in allen Fällen um Neurotoxine, die über das Blut des Hundes/der Katze von der Zecke oder dem Floh aufgenommen werden, die dann sterben (sollen), hurra, aber dieser Vorgang führt automatisch- herzlichen Glückwunsch!- zum Anstieg diverser Infektionen, z.B. Borreliose, Anaplasmose etc. Außerdem steigt wegen dieser „Dummanwendungen“ die Zahl der Epilepsien, toll, nicht wahr?

Matz & Möter: Es heißt immer, ausschließlich mit chemischen Mitteln erreicht man einen 100% Schutz. Können Sie das bestätigen?

Dirk Schrader: Eine üble Lüge, die verkaufsstrategisch zur Anwendung kommt. 100% hört sich immer gut an, und Doofe und Gedankenlose fallen darauf herein. Die tauschen nämlich „Lepra gegen Typhus“ (siehe oben)und dann ist das Portemonnaie auch leer.

Matz & Möter: Was ist mit Kokosöl und Schwarzkümmelöl, äußerlich angewendet? Hilft das gegen Zecken?

Dirk Schrader: Eine feine Sache. Noch besser und sicherer 50% iges DMSO täglich 1 Teelöffel ins Futter.

Matz & Möter: Was mache ich, wenn ich mit meinem Hund ins Ausland fahre?

Dirk Schrader: Lassen sie ihn bloß zuhause! Ach so- Sie meinen, welche „Apotheke“ man mitnehmen sollte? Sie benötigen 50 % iges DMSO und die Chemie zur Herstellung von Chlordioxid.

Dank für dieses Interview gebührt den Menschen von Matz & Möter

“(Keine) Menschlichkeit in der Tiermedizin” von Dirk Schrader Zum Buch ➽ http://bit.ly/buch-dirk-schrader

 

 

 

 

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